Amazon Restposten effizient einkaufen & weiterverkaufen
Beratung von Käufern

- Verfasst von
- Zuletzt geändert am
- 16/12/2025
Beratung von Käufern

Der Einkauf von Amazon Restposten ist längst keine Nischenstrategie mehr, sondern eine zunehmend populäre Methode, um Warenbestände zu attraktiven Preisen zu beziehen und sie mit Gewinn weiterzuverkaufen. Die enorme Menge an Retouren, Überbeständen und leicht beschädigten Artikeln, die täglich auf den Plattformen des Konzerns entsteht, eröffnet Wiederverkäufern vielfältige Geschäftsmöglichkeiten. Für Händler, die ihren Einkauf optimieren und ihre Marge steigern wollen, ist der Markt der Amazon Restposten eine lohnende Chance.
Restposten aus dem Amazon-Ökosystem stammen aus unterschiedlichen Quellen: Kund*innenrücksendungen, Lagerüberbestände, abgelaufene Aktionsware oder Produkte mit beschädigter Verpackung. Für professionelle Einkäufer bietet dies eine ideale Kombination aus günstigem Einkaufspreis und hoher Produktvielfalt. Wer gezielt einkauft, kann Restpostenpaletten erwerben, die sich durch ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnen.
Viele Händler berichten von Bruttomargen zwischen 30 und 60 Prozent, abhängig von der Warengruppe und dem Zustand der Produkte. Besonders interessant sind Elektronik, Mode, Haushaltsgeräte und Zubehörartikel. In Deutschland ist der Markt für Restposten und Retourenware aus dem Amazon-Kosmos stark gewachsen. Die Zahl der Retouren liegt in einigen Kategorien bei bis zu 40 Prozent, was enorme Volumina an wiederverkäuflicher Ware schafft.
Der ideale B2B-Käufer ist in der Regel ein professioneller Wiederverkäufer, Betreiber eines Online-Shops oder Inhaber eines stationären Geschäfts. Diese Käufer profitieren nicht nur von den günstigen Einkaufspreisen, sondern auch von der schnellen Verfügbarkeit großer Mengen und einem breiten Sortiment.
Amazon selbst betreibt mit Amazon Resale (ehemals Amazon Warehouse) eine Plattform, auf der geprüfte Rückläufer und Restposten angeboten werden. Diese können direkt über den offiziellen Marktplatz erworben werden. Darüber hinaus gibt es spezialisierte B2B-Plattformen wie Stocklear, die regelmäßig große Restpostenpakete aus dem Amazon-Umfeld anbieten.
Neben diesen offiziellen Kanälen existieren Netzwerke von Großhändlern und Restpostenverkäufern, die Paletten oder Mischposten weiterverkaufen. Professionelle Käufer abonnieren häufig Newsletter oder setzen Preis- und Lagerbestandsalarme, um keine attraktiven Angebote zu verpassen. In manchen Fällen werden Restposten auch über Auktionen oder geschlossene B2B-Gruppen veräußert, in denen der Zugang nur für registrierte Händler möglich ist.
Die Verfügbarkeit von Restposten schwankt stark, da viele Lots saisonal oder einmalig sind. Besonders interessant sind Zeiträume mit hoher Rücklaufquote – etwa nach großen Verkaufsereignissen wie Black Friday oder Weihnachten. Ein kluges Einkaufsverhalten besteht darin, zunächst kleinere Testpaletten zu erwerben, um Qualität und Rentabilität zu prüfen, bevor größere Investitionen erfolgen.
Für erfahrene Händler ist es ratsam, Volumina zu bündeln, um bessere Transport- und Einkaufskonditionen auszuhandeln. Wer über geeignete Lagerflächen und Logistikpartner verfügt, kann Skaleneffekte erzielen und seine Marge zusätzlich optimieren.
Amazon Restposten bestehen häufig aus Paletten mit gemischten Warenbeständen – teils Rückläufer, teils Überbestände. Je nach Lieferant variiert der Zustand: von originalverpackt über geöffnet bis hin zu leicht gebraucht. Seriöse Plattformen kennzeichnen diese Zustände klar mit Abstufungen wie „Neu“, „Wie neu“, „Sehr gut“ oder „Akzeptabel“. Händler sollten stets prüfen, ob die Beschreibung realistisch ist und ob Zubehörteile vollständig sind. Zu unterscheiden sind A-Ware, Retourenware, Überbestände, B-Ware und Refurbished-Produkte. Manche Paletten enthalten auch sogenannte „Mystery Packs“, deren genauer Inhalt unbekannt ist. Diese sollten nur von erfahrenen Käufern in Betracht gezogen werden, da das Risiko höher ist.
Vor jedem Kauf sollten Zustand, Warengruppen, Markenvielfalt und geschätzter Wiederverkaufswert analysiert werden. Eine transparente Dokumentation – Fotos, Artikelnummern, Liefernachweise – ist essenziell, um Fehlentscheidungen zu vermeiden. Händler müssen auch die Transport- und Lagerkosten einrechnen, da diese erheblichen Einfluss auf die Rentabilität haben.
Die Kalkulation sollte folgende Punkte berücksichtigen: Einkaufspreis pro Einheit, Transport- und Bearbeitungskosten, eventuelle Reparaturen oder Neuverpackungen sowie den erwarteten Verkaufspreis. Ein einfaches Beispiel: Wird eine Palette mit 100 Artikeln für 1.000 Euro eingekauft und können 80 Prozent der Artikel zu durchschnittlich 25 Euro verkauft werden, ergibt sich ein Umsatz von 2.000 Euro – abzüglich Kosten eine solide Gewinnmarge.
Beim Einkauf im B2B-Bereich ist Transparenz entscheidend. Käufer sollten sich vollständige Beschreibungen, Rechnungen und Nachweise über die Herkunft der Ware zeigen lassen. Bei hochwertigen Lots empfiehlt sich ein schriftlicher Vertrag, der Lieferbedingungen, Zahlungsfristen und Haftung regelt. Plattformen wie Stocklear sichern Käufer zusätzlich ab, indem sie eine Rückerstattung ermöglichen, falls der Inhalt nicht der Beschreibung entspricht.
Zu den häufigsten Risiken zählen:
Auch Fälschungen oder unseriöse Anbieter sind auf dem Markt keine Seltenheit. Händler sollten stets auf eindeutige Identität, Adresse und Umsatzsteuerangaben des Verkäufers achten.
Seriöse Plattformen, Musterkäufe und eine gründliche Prüfung der angebotenen Paletten reduzieren das Risiko erheblich. Zudem ist es sinnvoll, eine Reserve in der Kalkulation einzuplanen, falls ein Teil der Ware unverkäuflich ist. Eine strukturierte Warenprüfung bei Ankunft hilft, spätere Probleme mit Endkunden zu vermeiden.
Bei innergemeinschaftlichen Käufen fällt die Reverse-Charge-Regelung an, während Importe aus Drittländern eventuell zollpflichtig sind. Wiederverkäufer müssen die gesetzlichen Informationspflichten einhalten und Produkte, die als gebraucht gelten, entsprechend kennzeichnen. Auch Sicherheits- und CE-Vorschriften sind relevant, insbesondere bei Elektroartikeln.
Nach der Lieferung sollte die Ware schnell geprüft, sortiert und gelagert werden. Eine klare Struktur spart Zeit: Artikel in „sofort verkaufbar“, „reparaturbedürftig“ und „nicht verkaufbar“ einteilen. So lassen sich Verluste minimieren und Ressourcen effizient nutzen.
Die Wahl des Verkaufskanals hängt von der Produktart ab. Online-Marktplätze bieten Reichweite, während eigene Shops oder lokale Geschäfte mehr Kontrolle und Marge erlauben. Wichtig ist, den Zustand jedes Artikels offen zu kommunizieren und transparente Produktbeschreibungen zu nutzen.
Nach dem Verkauf sollten Händler Kennzahlen wie Marge, Lagerumschlag und Retourenquote auswerten. Diese Daten helfen, künftige Einkäufe gezielter zu planen und das Geschäftsmodell zu skalieren. Wer regelmäßig analysiert, kann Trends erkennen und langfristig profitabel handeln.
Der Handel mit Amazon Restposten erfordert Planung, Erfahrung und ein gutes Gespür für Marktbewegungen. Doch für professionelle Wiederverkäufer bietet er eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Einkaufskosten zu senken und attraktive Margen zu erzielen. Mit sorgfältiger Auswahl, realistischen Kalkulationen und verlässlichen Partnern lässt sich aus jedem Restposten ein nachhaltiges Geschäft entwickeln.
Amazon Restposten sind Ware, die aus Kundenrücksendungen, Überbeständen oder B-Ware stammt und von Amazon oder dessen Verkäufern generiert wird.
Beim Kauf können logistische Gebühren, Zoll, Mehrwertsteuer sowie Kosten für Sortierung und Aufbereitung anfallen. Außerdem besteht das Risiko, dass bestimmte Lots schwer oder langsam weiterverkaufbar sind, und Aspekte wie Garantie, Konformität und Rückgabemöglichkeiten müssen berücksichtigt werden.
Die Rentabilität lässt sich durch eine Margenkalkulation bestimmen, bei der geschätzte Verkaufserlöse, Kosten und mögliche Risiken gegenübergestellt werden.
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